Top-Tipps für das Drucken von QR-Codes

QR-Codes stellen mit nur einem Scan eine Verbindung zwischen der realen und der digitalen Welt her. Schlecht gedruckte Codes können Ihre Kunden jedoch verärgern und Sie wertvolle Interaktionen kosten.

Aus diesem Grund müssen Unternehmen jedem Schritt des Druckens von QR-Codes – vom Design bis zur Ausführung – mit der notwendigen Sorgfalt begegnen. QRNow bietet Ihnen nicht nur einen leistungsstarken QR-Code-Generator, sondern auch Dateiformate, die sich optimal für professionelle Drucke eignen.

Dieser Guide führt Sie durch die zehn wichtigsten Tipps zum korrekten Drucken von QR-Codes und hilft Ihnen, die Interaktionen zu maximieren, die Funktionalität zu gewährleisten und die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke zu wahren.

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Autor

Nicholas Nabakwe

Translator

Thomas Lastio

Aktualisiert

8. Oktober 2025

11 Lesezeit
QR-Codes drucken

Warum Druckqualität bei QR-Codes wichtig ist

QR-Codes bestehen aus schwarzen und weißen Quadraten, die ein Scanner mit einer Kamera liest. Die Kamera macht ein Foto und die Software sucht nach speziellen Markierungen, um dem Muster seine Informationen zu entnehmen.

Damit der Code gut funktioniert, muss er präzise, gut lesbar und fehlerfrei sein. Wenn er unscharf, reflektierend oder verschwommen ist, erkennt der Scanner ihn möglicherweise falsch oder gar nicht.

Selbst kleine Fehler wie leichte Verzerrungen oder schlechte Farbkontraste können dazu führen, dass der Code nicht mehr lesbar ist.

Die folgenden Tipps helfen Ihnen, Codes zu entwerfen und zu drucken, die auf allen Geräten und in allen Umgebungen zuverlässig funktionieren.

10 zentrale Tipps zum Drucken scanbarer QR-Codes

Das Drucken von QR-Codes mag einfach erscheinen, aber Vorsicht, denn Kleinigkeiten können die Funktionsweise des Codes beeinträchtigen. Mit den folgenden 10 Tipps stellen Sie sicher, dass Ihre QR-Codes auf jedem Gerät schnell und problemlos gescannt werden können.

Wählen Sie das richtige Format (Vektor vs. Raster)

Laden Sie Ihren QR-Code immer in einem Vektorformat (SVG oder EPS) herunter, wenn Sie ihn drucken wollen.

Vektordateien sorgen unabhängig von der Skalierung für saubere Linien, sodass alle Elemente des QR-Codes präzise bleiben. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihr QR-Code nicht zu klein zum Scannen ist und jedes Quadrat auf Visitenkarten oder anderen Materialien perfekt konturiert und lesbar bleibt.

Rasterformate (wie PNG oder JPG) können pixelig werden, wenn man sie vergrößert, was die Scanbarkeit beeinträchtigt.

Für den professionellen Druck sollten Sie immer das vom Drucker bevorzugte Dateiformat wählen und sicherstellen, dass die Farbprofile korrekt eingestellt sind, um einen gleichbleibenden Kontrast und eine gute Lesbarkeit zu erzielen.

Wenn sich Rasterformate nicht vermeiden lassen, sollten Sie für den Export eine Auflösung von mindestens 300 dpi wählen, um die Pixelbildung zu reduzieren.

Mit unserem QR-Code-Generator können Sie hochauflösende Vektorformate exportieren, die sich ideal für den Druck eignen.

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Achten Sie auf die richtige Scan-Größe

Die empfohlene Mindestgröße für gedruckte QR-Codes liegt bei 2 × 2 cm. Je größer der QR-Code, desto sicherer in puncto Druckauflösung, insbesondere bei Verpackungen und Plakaten, die aus der Ferne gescannt werden.

Berücksichtigen Sie immer den Verwendungszweck Ihres Codes: Ein Flyer auf Augenhöhe kommt mit kleineren Codes aus als eine weit entfernte Plakatwand.

Als Faustregel gilt: Ihr QR-Code sollte pro Meter Betrachtungsabstand 1 cm groß sein. Der Code auf einem Plakat, das aus 5 Metern Entfernung betrachtet wird, sollte demzufolge mindestens 5 cm breit sein.

Achten Sie auf einen hohen Kontrast zwischen Code und Hintergrund

Scanner sind auf Kontraste angewiesen, um das einzigartige Muster des QR-Codes zu erkennen.

Für optimale Ergebnisse sollten Sie einen dunklen Vordergrund (z. B. Schwarz) mit einem hellen Hintergrund (z. B. Weiß) kombinieren. Vermeiden Sie Farbkombinationen mit geringem Kontrast, z. B. Pastelltöne oder ähnliche Schattierungen.

Vermeiden Sie kontrastarme Kombinationen wie Hellblau auf Weiß oder Pastellfarben, da diese insbesondere im Freien oder in schwach beleuchteten Umgebungen das Scannen erschweren. Laut professionellen Drucktests können unzureichende Kontraste die Lesbarkeit um mehr als 40 % verringern, selbst wenn der Code in der richtigen Größe gedruckt wird.

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Achten Sie bei Größenänderungen auf die Form

Wenn Sie die Größe Ihres Codes ändern, müssen Sie sicherstellen, dass er seine quadratische Form beibehält.

Wenn Sie ihn auch nur ein wenig in die Länge ziehen oder zusammendrücken, kann dies die Teile beeinträchtigen, die der Scanner zum Lesen benötigt. Ändern Sie die Größe stets proportional und überprüfen Sie im Anschluss, ob der Code so aussieht, wie er sollte.

Wir empfehlen Ihnen außerdem, nach der Größenänderung visuell zu kontrollieren, ob die Konturen des Codes noch scharf genug sind.

Achten Sie auf Ruhezonen um den Code herum

Die weißen Bereiche, die einen QR-Code umgeben, werden als Ruhezonen bezeichnet. Sie erlauben dem Scanner, den Code von seiner Umgebung zu unterscheiden.

Die Ruhezone sollte an jeder Seite mindestens 4 Module (quadratische Blöcke) breit sein.

Für eine angemessene Ruhezone sollten Sie:

  • Logos und Textelemente nicht zu nah an den Rändern des QR-Codes platzieren.
  • Für die Ruhezone dieselbe Farbe wie für den Hintergrund wählen, um eine klare Abgrenzung zu erzielen (in der Regel Weiß).
  • Sicherstellen, dass sich die Ruhezone beim Skalieren oder Zuschneiden proportional verhält und intakt bleibt.
  • Alle Änderungen an den Rändern oder der Hintergrundfarbe so vornehmen, dass Sie die Ruhezone nicht aus Versehen verkleinern oder die Lesbarkeit beeinträchtigen.

Unser QR-Code-Generator sieht eine Standard-Ruhezone vor, um Lesefehler zu vermeiden.

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Fertigen Sie einen Testdruck an

Testen Sie Ihren Code, bevor Sie ihn in großer Anzahl drucken.

Scannen Sie ihn mit verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Auf diese Weise erkennen Sie Probleme wie Flecken, Blendeffekte oder schlechte Kontraste, die Ihnen auf dem Bildschirm möglicherweise entgehen.

Ein schneller Testdruck kann Fehler aufdecken, die bei gedruckten QR-Codes zu Problemen führen können, zum Beispiel:

  • Unscharfe Kanten: QR-Codes, die nach dem Drucken unscharf sind, gehen häufig auf die Absorption der Tinte auf porösem Papier oder eine niedrige Auflösung zurück.
  • Schlechte Kontraste: Helle Farben und glänzende Oberflächen können das Scannen des Codes aus bestimmten Winkeln erschweren.
  • Skalierungsfehler: Auseinandergezogene Codes lassen sich möglicherweise nicht richtig scannen.
  • Wechselnde Umgebungsbedingungen: Testen Sie den Code unter verschiedenen Bedingungen, zum Beispiel bei hellem Sonnenschein oder schlechten Lichtverhältnissen.

Verwenden Sie haltbare Druckerfarben und Beschichtungen

Wenn Sie Ihren QR-Code auf Materialien drucken, die sich möglicherweise abnutzen, sollten Sie auf hochwertige und langlebige Druckerfarben und Schutzbeschichtungen achten. Auf diese Weise verhindern Sie, dass der Code verblasst, verwischt oder Schaden nimmt und dadurch gegebenenfalls unlesbar wird.

  • Wetterfestigkeit: Für den Außenbereich sollten Sie UV-beständige Farben und Beschichtungen verwenden, um den Code vor Sonnenlicht und Regen zu schützen.
  • Mechanische Beanspruchung: Verwenden Sie kratzfeste Beschichtungen auf Oberflächen, die häufig berührt werden, wie beispielsweise Verpackungen und Etiketten.
  • Langlebigkeit: Stellen Sie sicher, dass Ihre gedruckten QR-Codes auch unter den härtesten Bedingungen langfristig lesbar bleiben.

Testen Sie die Strapazierfähigkeit Ihres QR-Codes in realen Umgebungen. Dies garantiert, dass der Code über einen längeren Zeitraum funktionsfähig bleibt und zuverlässig funktioniert.

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Achten Sie auf schlichte Logos und Designs

Die Gestaltung Ihres QR-Codes in Ihren Markenfarben oder mit Ihrem Logo kann gut aussehen, aber Sie dürfen es nicht übertreiben. Achten Sie darauf, dass das Logo keine wichtigen Teile des Codes verdeckt. Am besten lassen Sie etwas Freiraum.

Denken Sie an Folgendes, wenn Sie Ihren Code um Logos oder Farben ergänzen:

  • Halten Sie das Logo klein und zentrieren Sie es, damit es keine kritischen Datenbereiche wie die Positionsmarkierungen an den Ecken verdeckt.
  • Achten Sie auf den Rand zwischen dem Logo und den QR-Elementen, um die Ruhezone nicht zu beeinträchtigen.
  • Bleiben Sie bei einfachen Farbkombinationen mit starken Kontrasten.
  • Vermeiden Sie komplizierte Muster, da diese die Kameraerfassung beeinträchtigen können.

Bei wichtigen Einsatzbereichen wie Veranstaltungstickets oder Zahlungsterminals sollte das Design einfach gehalten werden, damit sich der Code problemlos scannen lässt.

Achten Sie auf das Material und die Oberfläche

Die Druckoberfläche ist von entscheidender Bedeutung. Vermeiden Sie glänzende oder reflektierende Materialien, die Blendungen verursachen und das Scannen verhindern können. Einige Tipps hierzu:

  • Vermeiden Sie glänzende oder reflektierende Designs, die unter künstlichem Licht oder bei Sonnenschein zu Blendungen führen können.
  • Verwenden Sie gummiartige oder seidenmatte Oberflächen, denn diese reduzieren die Reflexion und erhöhen den Kontrast.
  • Seien Sie vorsichtig bei gekrümmten oder flexiblen Materialien wie Flaschen oder Röhren, da diese das QR-Muster verzerren können.

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Wählen Sie einen dem Zweck entsprechenden QR-Code

Verwenden Sie den QR-Code, der für Ihren spezifischen Einsatzbereich konzipiert wurde. Ein[ Social-Media-QR-Code]https://www.qrnow.com/de/losungen/soziale-medien-qr-code) eignet sich beispielsweise für die Verlinkung auf Ihre Profile, während ein App-Store-QR-Code die ideale Wahl für den Download mobiler Applikationen ist.

Fragen Sie sich, was nach dem Scannen passieren soll. Mit dem richtigen Code geschieht alles sofort und reibungslos, was sowohl das Scannen verbessert als auch die Nutzerzufriedenheit erhöht.

Mit dem richtigen Typ optimieren Sie nicht nur das Nutzererlebnis, sondern auch die Scan-Genauigkeit.

Wo Sie gedruckte QR-Codes effektiv einsetzen können

Gedruckte QR-Codes sind im physischen Marketing unglaublich hilfreich. Hier finden Sie einige Marketingmaterialien, auf denen Sie Ihre Codes platzieren können:

Visitenkarten

Ergänzen Sie Ihre vCard um einen Code, damit Ihre Kontakte sich Ihre Daten sofort einspeichern können. Platzieren Sie den Code in einem gut sichtbaren Bereich (in der Regel auf der Rückseite) und halten Sie die Ruhezone ein.

Einladungen

QR-Codes auf Einladungen ermöglichen es Ihnen, auf Rückmeldeformulare zu verweisen und Ihre Veranstaltung dadurch einfach zu verwalten. Platzieren Sie den Code in der Nähe des Rückmeldetextes, achten Sie auf einen hohen Kontrast auf texturiertem Papier und testen Sie ihn in Armlänge.

Verpackungen

Verlinken Sie auf nützliche Anleitungsvideos und Leitfäden, die sicherstellen, dass Ihre Kunden genau wissen, wie sie Ihre Produkte verwenden. Wählen Sie eine ebene Stelle auf der Verpackung, um Blendeffekte und Verzerrungen zu vermeiden.

Werbetafeln

Wenn Sie Ihr Unternehmen auf einer Plakatwand bewerben, erreichen Sie schnell ein breites Publikum. Achten Sie darauf, Werbetafeln nur dann zu verwenden, wenn Ihre Zielgruppe relativ nah ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie die richtige Größe für die jeweilige Entfernung wählen, halten Sie die Botschaft einfach und vermeiden Sie reflektierende Materialien.

Aufkleber und Etiketten

Erstellen Sie scanbare Touchpoints, indem Sie Ihre Codes auf Aufkleber und Etiketten drucken und diese auf Umschlägen, an Verkaufsregalen oder sogar im öffentlichen Raum anbringen. Auf diese Weise können sich Ihre Kunden bequem über Ihre Produkte und Dienstleistungen informieren. Achten Sie hierbei auf glatte und ebene Flächen.

Zusammenfassung

Beim Drucken von QR-Codes geht es nicht nur um Designentscheidungen, sondern auch darum, die technischen Anforderungen zu erfüllen, da diese sich unmittelbar auf das Ergebnis auswirken.

Ein präziser, gut platzierter und korrekt formatierter QR-Code spiegelt Ihre Liebe zum Detail wider und stärkt die Markentreue Ihrer Kunden. Jede Entscheidung ist wichtig – ob Vektorformatierung oder Wahl der richtigen Materialien.

Unser QR-Code-Generator gibt Ihrem Team die notwendigen Tools an die Hand, um professionelle und druckfähige Codes zu erstellen, die durchgehend funktionieren. Befolgen Sie diese 10 Tipps, um jeden Scan zu einem Erlebnis zu machen.

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Häufige Fragen

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Inhouse-Experte

Nicholas Nabakwe

Nicholas Nabakwe ist ein freiberuflicher Autor und Cybersicherheitsexperte mit über 10 Jahren Erfahrung. Er schreibt über VPNs, Online-Datenschutz und digitale Sicherheitstools, die Menschen helfen, online sicher zu bleiben.

language-solid Content translated by: Thomas Lastio

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